Trainingslager Malle Januar 2012

Hier der Trainingsplan von Sergeant Drillmaster Dennis:

Samstag:      100 km einrollen
Sonntag:       130 km  flach / GA 1
Montag:         150 km wellig / GA 1
Dienstag:      180 km flach / GA 1 / in der ersten Stunde 6 x 8 Sekunden Sprint
Mittwoch:     80 km aktiver Ruhetag
Donnerstag: 150 km Küstenstrasse Andratx - Valldemossa / K3 (Kraft am Berg)
Freitag:          130 km flach / GA 1 / Frequenz 110 nach dem Berg / Zielsprint Delta
Samstag:        80 km ausrollen / Tour d'honneur an der Promenade

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...einen guten Rutsch in´s neue Jahr

Wir wünschen allen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2012!!!!

Happy-New-Year-Celebrations

Familienwochenende in Zechlin

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Gruppenfoto der nicht ganz vollständigen "Team-Maxim Familie"

1. Großer "RAD-AB" Preis 2011

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(Gruppenfoto: RC Magdeburg und Team Maxim)

Ein Rennbericht von Enrico "Paul" Viohl



Am 2. Oktober 2011 traf sich die Creme de la Creme des Radsports am Steinbruch zu Ebendorf. Geplant war ein Radsport- Spektakel der besonderen Art: der "1. Rad-AB Preis".  Am Start hoffnungsvolle Talente, ehemalige Profis und einige die nicht wussten was sie taten. Der Startschuss ertönte pünktlich um 9.32 Uhr. Noch in der neutralen Zone waren die Pedaleure, alle gutaussehend und präpariert, kaum zu halten. Der ehemalige Profi Carsten B., schon vor Jahren im legendären BH- Team unterwegs, setzte die erste ernst zu nehmende Attacke, gefolgt vom italienischen Dauerbrenner Andre´ W., der nunmehr zum Laufsport konvertierte. Schnell formierte sich das Hauptfeld und kurz vor der Ortsdurchfahrt Dahlenwarsleben konnten die Ausreißer wieder gestellt werden.  Zahlreiche Ausreißversuche folgten, der polnische Nationalfahrer Horst M. setzte dabei gute Akzente, konnte aber keine Vorentscheidung erzwingen. Auch der langjährige Kaderfahrer Steffen P. vom Team RC Magdeburg war zum Zeitpunkt noch im Bilde.

Einen kleinen Augenblick der Ruhe nutzte der junge Michler vom Team Maxim und konnte sich leicht absetzen .  Die anderen Teams reagierten sofort und das Peloton nahm unmenschlich Fahrt auf. Nur der polizeilich gesuchte Fahrer Mike B. konnte zum hoffnungsvollen Maxim-Talent auffahren.

Mit der ersten Entscheidung, dem Ortseingangs- Sprint in Neuenhofe , hatte das Hauptfeld nichts zu tun. Die Sprintwertung konnte der ausgebuffte Mike B. gewinnen.

Die Ausreißer wurden wieder gestellt  und das Feld raste in Richtung Wende, Satuelle. Die Geschwindigkeit im Peleton war so hoch, dass selbst der erfahrene semiprofessionelle Fotograf Wolfgang Zorzi das heran rauschende Feld kaum in seine Linse brachte. Vielen Dank für die tollen Bilder!

Eine fünfköpfige Spitzengruppe, um den Altmeister Lemmy, bildete sich am Berg Richtung Satuelle. Wieder mit dabei der junge Michler und der italienische Dauerbrenner Andre W.. Aber im Hauptfeld konnte man mit dieser Gruppenkonstellation nur schwer leben und schloss vor allem durch die Arbeit der Fahrer Horst M. und Dennis R. wieder auf.

Dann, viele Fahrer waren schon schwer gezeichnet von der anspruchsvollen Strecke, die rennentscheidende Situation. Die drei Fahrer Andre W., Michael G., ehemaliger Wegbegleiter Jan Ulrichs, und der noch unerfahrene Maxim- Fahrer Dennis R. konnten sich, durch eine beherzte Attacke vom Hauptfeld absetzen.

Im weiteren Rennverlauf konnte nur der RC Aktive Paul V. aufschließen und übernahm die Regie in der Spitzengruppe. Kraftlos und völlig entnervt musste Dennis R. die Spitzengruppe ziehen lassen und lies sich später wieder ins Hauptfeld zurückfallen.  Bei hochsommerlichen Temperaturen ging die Spitzengruppe mit einem kleinen Vorsprung ins letzte Bergmassiv- dem Col de Fels. Aufopferungsvoll und entkräftet fiel Fahrer Giebelmann zurück und auch der italienische Dauerbrenner konnte nicht mehr mithalten. Am Ende ging der große Pokal (mit Ansage) an den RC Aktiven Paul V. Auch den zweiten Platz sicherte ein RC Aktiver (Carsten B.) ab. Der italienische Dauerbrenner konnte noch den dritten Platz belegen, bedrängt durch den wieder mal taktisch schlau fahrenden Eike H., der am Ende den vierten Platz für sich verbuchen konnte.  Am Ende bleibt zu sagen: Team Maxim- im nächsten Jahr nochmal probieren!!!!!! Zum aktivsten Fahrer wurde der junge Michler gewählt und der italienische Dauerbrenner konnte sich über einen Pokal für die meisten Fluchtkilometer freuen.         

Die sommerlichen Temperaturen wurden im Anschluss noch ausgiebig genutzt, aber das ist eine ganz andere Geschichte!!!

Die "Jungs" vom Team Maxim möchten sich an dieser Stelle nochmal recht herzlich bei Enrico (Paul) und Frau Nadine für ihre Gastfreundlichkeit bedanken womit dieses Rennen einen würdigen Abschluss fand. 

Zwischen Hungerast und Timmelsjoch oder Wenn der Geist leidet...Team-Maxim beim 30.Ötztaler Radmarathon

Höhepunkt der diesjährigen Radsportsaison für das Team Maxim war zweifelsohne der 30.Ötztaler Radmarathon, der schönste und vielleicht härteste Radmarathon der Welt. Das legendäre Rennen für jedermann ist an Superlativen kaum zu überbieten, auf einer Länge von 238 Kilometern sind 4 Bergpässe mit 5500 Höhenmetern in drei Klimazonen zu überwinden.

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Die „altbewährte“ Truppe mit Lemmy, Schnappi, Dennis, Steffen, Wolfgang und Muhli als Fahrer wurde diesmal verstärkt durch Horst Matschiske und Schnappi`s Sohn Dennis.


Also wie gehabt: Ein Wohnmobil mieten, abholen und packen vor Lemmy`s Laden. Schon die Hinfahrt mit Stau, Baustelle München, heißen Bremsen und so manch fragwürdigem Verkehrsschild ein Erlebnis. Irgendwann in der Nacht dann Ankunft in Sölden, dem Start- und Zielort. Am frühen Morgen beim Einchecken auf dem Campingplatz werden wir von den bereits angereisten Radsportlern freundlich empfangen. Anders das Wetter; es schießt Kapriolen. Sturm und Regen peitschen an die Fenster, Hagel (nein, nicht Wolle!) gesellt sich dazu. Das Wetter geht aufs Gemüt, aber nicht auf die Stimmung und der Wetterbericht hält Wort. Zum Abend klärt es sich auf.

Muhli und Dennis verwöhnen die Jungs mit kulinarischen Leckerbissen. Vollgestopft mit Kohlenhydraten, die Speicher gefüllt, beherrscht eine gewisse Stille die Szenerie, der ganze Campingplatz scheint davon angesteckt. Ehrfürchtig, gleich einer Andacht gehen die Blicke der Jungs immer wieder in Richtung der schneebedeckten Berggipfel, welche Sölden so wild und schön umrahmen…

Sonntag 28.August: der Wecker klingelt um 04.15Uhr. Muhli startet schon mal – zum Bäcker. Ja, der hat schon auf – an dieser Stelle ein Dank für die erstklassige Organisation, bis ins Detail.

Die Jungs brauchen jetzt Zeit für sich, jeder weiß, was zu tun ist. Um 06.00Uhr reihen sie sich zum Start in das Fahrerfeld ein. Der Morgen begrüßt sie mit klarem Himmel, aber einem eiskaltem Atem. 15.000 wollten, 4.000 haben es geschafft hier zu sein, endlich wird der Traum gelebt und unsere Jungs sind dabei! Ein Jahr Vorbereitung, findet heute Vollendung und Bestimmung!

Ortswechsel. Zwei Stunden später auf dem Kühtai(2020m), dem ersten Berg, wartet Muhli gemeinsam mit den angereisten „Supportern“ Olaf, Dennis Kittner und Armin an der Strecke.

Kurz vor neun werden die ersten Fahrer gesichtet. An den vielen Werbe- und Begleitfahrzeugen erkennt man erst wirklich den Stellenwert dieses Megaevents. Armin entpuppt sich als wahrer „Späher“, entdeckt er doch den ein oder anderen bekannten Sportler im Feld der ersten 200 Fahrer, so u.a. Jan Ullrich. Unsere Jungs kommen den Berg herauf, so wie wir es erwartet haben, alle sehen noch frisch aus. Schon jetzt zeichnet sich ab, wie gut unser Horst „Tapete“ drauf ist, jagt er doch mit einem super Tritt den Berg hinauf. Wir schauen den Jungs hinterher, jetzt muss jeder auf seine Weise das Rennen angehen, wobei die Platzierung hier wirklich Nebensache ist. Natürlich wird der spätere Sieger gebührend geehrt, der Fokus ist hier jedoch wirklich auf den Jedermann gerichtet, der hier durchkommt. Diese Philosophie ist hier allgegenwärtig und nicht unangenehm, prägt sie doch das Rennen.

Wir, die nicht mitfahren, können deshalb nur vermuten was in den nächsten Stunden in den Köpfen der Jungs vor sich geht: Quält sich Steffen gerade am Brenner(1377m)? Vielleicht lacht Lemmy jetzt mit „versäuertem“ Gesicht am Jaufenpass(2090m)? Hat Schnappi am Timmelsjoch (2509m) wieder einen holländischen Freund gefunden? Ob Dennis bei der finalen Abfahrt nach Sölden auch zwei gleiche Flaschen am Rad hat? Wir können nur vermuten, dies tun wir jedoch in Ehrfurcht vor der sportlichen Leistung !

Am Ende des Tages Augenblicke, die die Jungs wohl nie vergessen werden. Alle schaffen es und tragen stolz das Finisher-Trikot. So verschieden ,wie sie eben sind ,haben sie ihren Traum gelebt, und so unterschiedlich verarbeiten sie am Abend auch diesen Tag. Und wieder gehen ihre Blicke in Richtung der Berge, diesmal vielleicht auch in ihren Gedanken ein wenig Demut vor ihrer eigenen Leistung…

PS: wie schon gesagt, eigentlich sind die Zeiten nebensächlich, denn das Finishen steht im Vordergrund, für die Statisten der Vollstädigkeit halber, aber deshalb auch hier im Postscriptum:

Herausragend Horst:    9.14.17,6 Std.,   Dennis Rössl: 10.35.21,7 Std.,   Lemmy: 11.19.23,7 Std.,  Schnappi: 11.39.45,3 Std.,  

Wolfgang: 11.44.41,7 Std.,   Steffen: 11.47.09,3Std.

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